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Gänsebraten
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Ohne Gänsebraten
mit Rotkraut und grünen Klößen (»Griene Kließ«)
kein Weihnachten! | ||
Gänsebraten
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Zutaten & Zubereitung 1 frische Gans 3 – 4 Äpfel 1 Bündchen Beifuß Salz Am besten nimmt man eine frische, ausgenommene Gans
vom Bauer des Vertrauens. Diese wird ordentlich mit kaltem Wasser
innen und außen gewaschen. Das Fett aus dem Inneren nehme man
heraus. Es kann fein gewürfelt zu leckerem Gänsefett ausgelassen
werden. Die saubere Gans wird nun von innen und außen mit reichlich
Salz eingerieben (je nach Größe der Gans 3 - 4 Esslöffel).
Zur Füllung verwenden wir 3 - 4 Äpfel und ein Bündchen
Beifuß. Damit man nach dem Garen den Beifuß möglichst
restfrei entnehmen kann, steckt man das Bündchen in das Loch
des Apfels, welches durch das Entfernen des Kerngehäuses entstanden
war. Nun wird die Gans zugenäht oder mit Rouladennadeln verschlossen.
Die Flügel bindet man mit Kochgarn an den Körper, ersatzweise
kann man sie auch mit einer Rouladennadel fixieren.
Nun kommt die Gans auf den Bauch in den Bräter, der bodenbedeckt mit Wasser gefüllt wird. Zugedeckt schiebt man den Bräter ins Rohr und lässt die Gans bei ca. 220 ºC etwa 2,5 Stunden garen. Zwischendurch begießt man sie immer wieder mit dem eigenen Saft, sticht sie vorsichtig an den Stellen, wo Fett unter der Haut liegt mit einer Fleischgabel an und dreht sie nach der Hälfte der Zeit. Überschüssiges Fett wird mit einer Kelle vorsichtig abgeschöpft und zu dem ausgelassenen Gänsefett gegeben. Ist die Gans nun weich (Anstechprobe) bleibt sie über Nacht abgedeckt im Backofen. Am nächsten Tag wird sie zunächst erwärmt und dann aufgedeckt bei häufigem Übergießen von beiden Seiten gebräunt. Hat sie eine leckere Farbe wird sie aus dem Bräter genommen und tranchiert. |
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Grüne
Klöße
Das beste Reibeergebnis erzielt man mit der Sonja-Küchenreibe. Das ist eine Plastikreibe, bei der um die Reibelöcher acht scharfkantige Tetraeder angeordnet sind. Vorsicht auf die Finger! Sollte doch mal etwas Haut in die Reibemasse geraten – macht nichts.
Noch ein Tipp zum Essen: |
Zutaten & Zubereitung für 4 Personen 3 kg Kartoffeln 5 Scheiben Weißbrot Salz, Muskat
Zur Gans gehören grüne Klöße und zur Feier des Festes
natürlich selbst gemachte: Als erstes werden ca. 1 kg Kartoffeln
wie Salzkartoffeln gekocht und anschließend warm gepresst (Flotte
Lotte). Weitere 2 kg Kartoffeln (vorwiegend fest kochend) werden roh
gerieben.
Diese Reibemasse wird nun durch einen Kloßsack oder ein sauberes
Geschirrtuch über der Spüle möglichst trocken ausgedrückt.
Die rohen Kartoffeln vermischt man mit den inzwischen abgekühlten
gekochten. Das Ganze leicht salzen und die Masse mit einer Brise Muskatnuss
versetzen. Sollte der Teig zu nass sein, kann man noch etwas Stärkemehl
einarbeiten.
Für die Füllung der Klöße werden Würfel von Weißbrot in Butterschmalz geröstet. Kloßmasse zu tennisballgroßen Klößen formen, in die Mitte 1 - 2 Semmelbrösel drücken und darauf achten, dass die Klöße keine Risse in der Oberfläche haben. Das gelingt am besten, wenn man die Hände mit lauwarmem Wasser befeuchtet. Klöße ins gesalzene kochende Wasser in einen großen Topf geben und bei kleiner Flamme ca. 20 Minuten ziehen lassen (nicht kochen). |
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Rotkraut
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Zutaten & Zubereitung 1 mittleres Rotkraut Das Kraut schmeckt aufgewärmt noch
besser. Also: Wie die Gans am Vortag bereiten.
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